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Die Poker Regeln oder Texas Holdem Regeln

Texas Holdem Poker ist die meistgespielte Poker Variante weltweit. Die recht einfachen Spielregeln und die großen Möglichkeiten der Aktivität machen dieses Spiel so interessant und spannend. Ziel des Spieles ist es mit insgesamt 5 Karten das höchste Blatt am Pokertisch zu erreichen.

Am Anfang des Spieles erhält der Spieler, der beginnt, den sogenannten „Dealer Button“, - einen meist aus Plastik bestehenden Taler, auf dem „Dealer“ steht. Dieser Button hat die Funktion jenen Spieler zu markieren, der die Karten mischt und austeilt, da es bei den meisten Pokerturnieren keinen eigenen Mischer gibt. Bei einigen Pokerturnieren wird das Mischen der Karten allerdings meist von einer separaten, nicht am Spiel teilnehmenden Person ausgeführt.

Jeder Spieler erhält bei Texas Hold em zwei verdeckte Karten auf die Hand. Diese verdeckten Karten werden „Hole Cards“ genannt. Bevor allerdings die Karten ausgeteilt werden, müssen die Blinds gesetzt werden. Der erste Spieler links vom Dealer muss die Hälfte des Mindesteinsatzes, den sogenannten Small Blind setzen.

Den Big Blind setzt wiederrum der Spieler links vom Small Blind. Der Big Blind ist das Doppelte des Small Blind und die Grundlage jedes weiteren, getätigten Einsatzes der weiteren Pokerspieler am Tisch. Erst, wenn die Blinds gesetzt sind, werden die Hole Cards ausgeteilt.

Nachdem jeder Spieler verdeckt seine 2 Karten erhalten hat, muss er nun mindestens den Wert des aktuellen Big Blindes setzen, um weiter an der Partie teilnehmen zu können. Ist allerdings sein Pokerblatt zu schlecht, kann jeder Spieler auch passen und setzt für die laufende Pokerrunde aus. Der Big Blind kann natürlich im Laufe des Spieles erhöht werden und zwingt damit jeden Spieler sich zu überlegen, ob er mitgehen oder ob er lieber passen soll.

Die Regeln der ersten Wettrunde

Nun beginnt die erste Wettrunde. Nachdem die Spieler nun ihre Karten geprüft und ihre Entscheidung getroffen haben, ob es sich lohnt zu setzen, werden die drei Gemeinschaftskarten (community cards) in die Mitte gelegt. Diese drei Karten werden flop genannt. Jeder der noch teilnehmenden Spieler kann jetzt bereits aus seinen zwei und aus den offen gelegten, drei Karten eine Kombination bilden.

Die zweite Runde

Nun folgt eine weitere Wettrunde, entweder der Spieler setzt, erhöht, schiebt oder steigt aus. Diese Aktionen sind jederzeit möglich, - sind aber abhängig davon, was bereits geschehen ist. Setzt ein Spieler, kann man nicht mehr schieben (checken), es gibt nur die Möglichkeit des Erhöhens (raise), des Mitgehens (call) oder des Passens (fold).

Mindesteinsatz :

Wichtig ist zu entscheiden, ob man seine Karten spielt oder nicht. Gesetzt wird am Anfang der Mindesteinsatz in der Höhe des jeweiligen Big Blind. Wurde allerdings von einem vorherigem Spieler der Einsatz bereits erhöht, so muss man mindestens den gleichen Wert setzen oder aussteigen. Sinnvoll ist es auch bei vermeintlich "schlechten" Karten den Mindesteinsatz zu setzen, denn wie alle Pokerspieler mit der Zeit erfahren werden, können schon die Karten des Flops die vermeintlich "schlechten", wertlosen Karten zu einem Gewinnerblatt verwandeln.

Erhöhen :

Ein Spieler kann, solange er nicht dem Small Blind oder Big Blind gesetzt hat, den Einsatz beliebig erhöhen. Dies ist natürlich bei wirklich "guten" Karten (wie z.B. einem Paar) sinnvoll. Bei dieser Strategie geht es hauptsächlich darum den übrigen Spielern schon vor dem Flop ein paar Chips zu entlocken, da man in der Hoffnung ist mit seinen guten Karten die Runde schon gewonnen zu haben. Aber auch bei dieser Strategie sollte die Macht des Flops nicht unterschätzt werden, denn ein "Straight" - eine Strasse ist auch mit zwei eher schlechten, niedrigen Karten schnell erreicht.Sind die Karten allerdings einfach zu schlecht oder will der Spieler auch nichts setzen, dann kann jeder Spieler natürlich auch aussteigen. Das macht man, indem man die zwei Pokerkarten verdeckt in Richtung des Dealers, - des Kartengebers, - schiebt. Wer nicht aussteigt, sondern den Einsatz erhöht, müssen alle anderen Pokerspieler den Betrag auch setzen, - da spricht man vom sogenannten "Call". Wurde in der Runde der Betrag nicht über den des Big Blind erhöht und will der Spieler, der den Big Blind gesetzt hat, auch nicht erhöhen, - so checkt er.

Aussteigen :

Sind die Karten allerdings einfach zu schlecht oder will der Spieler auch nichts setzen, dann kann jeder Spieler natürlich auch aussteigen. Das macht man, indem man die zwei Pokerkarten verdeckt in Richtung des Dealers, - des Kartengebers, - schiebt. Wer nicht aussteigt, sondern den Einsatz erhöht, müssen alle anderen Pokerspieler den Betrag auch setzen, - da spricht man vom sogenannten "Call". Wurde in der Runde der Betrag nicht über den des Big Blind erhöht und will der Spieler, der den Big Blind gesetzt hat, auch nicht erhöhen, - so checkt er.

Die dritte Runde :

Nun wird die vierte Gemeinschaftskarte, auch Turn genannt, aufgedeckt. Es folgt wieder das Setzen aller noch in der Partie verbliebenen Spieler.

Die vierte Runde der Texas Holdem Regeln:

Jetzt wird die letzte Gemeinschaftskarte, die River Card oder einfach "River", aufgedeckt.

Es liegen nun also fünf Gemeinschaftskarten auf dem Tisch, die jeder zur Bildung einer Kombination verwenden darf. Ferner hat jeder Spieler noch seine zwei Karten auf der Hand. Aus diesen sieben Karten bildet der Spieler nun die fünf besten Karten. Wieder wird gecallt oder erhöht.

Nun folgt die letzte Setzrunde. Danach kommt es zum Aufdecken der Karten, zum sogenannten "showdown". Derjenige mit dem höchsten Blatt gewinnt und erhält alle gesetzten Beträge, den Pot. Haben 2 Spieler durch Zufall den gleichen Kartenwert, so wird der Pot geteilt, - da spricht man vom sogenannten "Split Pot".