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Die "Buy"-Wette

Sicher fragt man sich als Anfänger, warum gerade einige Spieler besonders viel Geld gewinnen. Einige der Spieler am Craps-Tisch scheinen eben zu wissen, worum es geht - sie „kaufen“ Zahlen anstatt auf Zahlen zu setzen.

Was ist bei dieser Strategie der Unterschied ? Und warum sollte dies so wichtig sein ? Ein „Buy“-Wetteinsatz verringert den Vorteil des Casinos und versetzt Sie jeden einzelnen Spieler in die glückliche Situation mehr zu gewinnen. Die Zahlen 4, 5, 6, 8, 9 und 10 können alle gekauft werden, doch meistens fällt die Wahl auf die 4 oder 10, da diese Zahlen einen höheren Gewinn versprechen. Der Wetteinsatz „Buy“ ähnelt dem „Place“-Einsatz darin, dass die Zahl, die der Spieler kaufen kann, vor einer 7 erzielt werden muss. Die Gewinnchancen für einen "Buy"-Wetteinsatz sind allerdings höher. 2 : 1 beim Kauf einer 4 oder 10, 3 : 2 für eine 5 oder 9, oder 6 : 5 für eine 6 oder 8.

Das Problem bei dieser Strategie ist allerdings, dass jeder Spieler, der diese Strategie verfolgt, eine Provision von 5 % auf alle Wetteinsätze entrichten muss, die jeder Spieler kauft (dieser Prozentsatz wird auch als „vig“ bezeichnet). Abhängig davon, wie viel man setzt, kann dennoch jedem Spieler der Kauf eines Wetteinsatzes letztendlich mehr Geld einbringen, - selbst nach Abzug des „vig“-Prozentsatzes. Die Gewinnchancen sind besonders bei einem „Buy“-Wetteinsatz auf eine 4 oder 10 vorteilhaft – bei der „Buy“-Wette muss man sich eben an andere Zahlen halten als bei dem „Place“-Wetteinsatz.

Die „Lay“-Wette

Der eher ungewöhnliche „Lay“-Wetteinsatz ähnelt den „Don't Pass“- und „Don't Come“-Einsätzen darin, dass auch hier jeder Spieler gegen den Würfel spielt. Der Spieler kann den „Lay“-Wetteinsatz zu jedem beliebigen Zeitpunkt vornehmen. Prinzipiell ist die „Lay“-Wette das Gegenteil des „Buy“-Einsatzes und dasselbe wie der „Don't Come“-Wetteinsatz, - nur eben mit anderen Gewinnchancen.

„Lay“-Wetteinsätze können auf eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 gesetzt werden. Als Spieler setzt man darauf, dass vor der vom Spieler gewählten Zahl eine 7 gewürfelt wird. Die 7 ist dabei wahrscheinlicher als jede andere Zahl - daher fordern die Casinos, dass man mehr einsetzt, als man gewinnen kann. Bei diesem Einsatz fällt zudem eine Provision von durchschnittlich 5 % an. Wenn der Spieler auf eine 4 oder 10 setzt, sind die Gewinnchancen 1 : 2, bei einer 5 oder 9 sind sie 2 : 3 und bei einer 6 oder 8 sind sie 5 : 6.

In der Regel werden „Lay“-Wetteinsätze nur von jenen Spielern vorgenommen, die wirklich über ein großes Mass an Erfahrung und Praxis verfügen. Anfängern beim Craps wird diese Strategie eher nicht empfohlen. Es kommt auch nur sehr selten vor, dass bei einem Craps-Spiel der „Lay“-Einsatz die beste Option darstellt.

Die „Come“-Wette

Auf jedem Craps Spielfeld befindet sich ein sehr großer Abschnitt mit der unübersehbaren Beschriftung „COME“. Am besten lässt sich der COME-Wetteinsatz beschreiben als ein „Pass“-Einsatz, der jedoch vorgenommen werden kann, nachdem der Punkt festgesetzt worden ist. Es gibt keinen „Come“-Wetteinsatz beim ersten Würfeln. Sonst wäre es genau dasselbe wie ein „Pass“-Wetteinsatz.

Als Beispiel soll dienen, - ein Spieler nimmt sich vor einen „Come“-Einsatz zu spielen und der Punkt wurde auf 5 festgesetzt. Der Spieler würde dann seinen „Come“-Wetteinsatz im „Come“-Bereich platzieren und auf den nächsten Wurf warten. Wird eine 7 oder 11 erzielt, gewinnt der Spieler (und der Shooter verliert) und auch bei einem Craps-Wurf verliert der Spieler (2, 3 oder 12). Ist es eine beliebige andere Zahl, so wird diese zum „Come-Punkt“ des Spielers. Wird sein „Come-Punkt“ vor einer 7 erzielt, gewinnen er. Wird eine 9 gewürfelt, schiebt der Stickman den „Come“-Wetteinsatz des Spielers auf dem Spielfeld auf die 9. Wenn nun der Shooter vor einer 7 eine 9 würfelt, gewinnen man, wird jedoch eine 7 vor der 9 erzielt, verliert der Spieler. Man sollte als Spieler auch immer bedenken, dass man bei „Come“-Wetteinsätzen ebenfalls die Möglichkeit besitzt, wie bei einem „Pass“-Wetteinsatz, einen Gewinnchancen-Einsatz zu setzen. Natürlich erst, nachdem der „Come-Punkt“ des Spielers ermittelt wurde.

Der Wetteinsatz „Place“

Der „Place"-Wetteinsatz ist eine Variante der Zahlenwette. Als Spieler kann man jederzeit einen „Place“-Einsatz vornehmen, indem man dem Croupier seinen Einsatz bekannt gibt und dabei sagt, dass man zum Beispiel auf die 9 setzen möchte oder welche Zahl auch immer man sich ausgesucht hat. Der Spieler kann jederzeit einen „Place“-Wetteinsatz auf eine 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 vornehmen. Wenn die Zahl, auf die man gesetzt hat, vor einer 7 ermittelt wird, gewinnen der Spieler. Der Gewinn wird wie folgt ausgezahlt :

auf 4 oder 10 gesetzt – 9 : 5

auf 5 oder 9 gesetzt – 7 : 5

auf 6 oder 8 gesetzt – 7 : 6

Wie man leicht erkennen kann, ermöglichen „Pass“-Wetteinsätze bessere Gewinnchancen. Will man länger Craps spielen und auch seine Freude damit haben, sollte jeder Spieler eher auf diese Strategie setzen. Obwohl der Spieler im Grunde jederzeit einen „Place“-Wetteinsatz vornehmen kann, kann man auch warten, wenn der „Shooter“-Punkt festgesetzt ist. Daher ist es besser, diese Einsatzoption nach dem ersten Würfeln zu erfragen und dann anzuwenden oder auch nicht.

Die „Hardway“-Wette,/h2>

Dieser Einsatz trägt diese Bezeichnung nicht, weil es so schwer ist, damit zu gewinnen oder diese Strategie so schwer zu verstehen ist. Doch die mit dieser Wette verbundenen Gewinnchancen sind ziemlich schlecht. Daher wird in der Regel Anfängern beim Craps Spiel ans Herz gelegt sich beim „Pass“ -Wetteinsatz mit Gewinnchancen zu bleiben.

Dennoch wird auch diese Wette immer wieder von Profis gespielt. Das Wort „hard“ in der Bezeichnung ist eigentlich auf die damit verbundenen Dopplungen zurückzuführen. Eine „hard 8“ zu würfeln bedeutet, diese mit einer doppelten 4 zu erzielen, eine „hard 6“ ergibt sich aus einer doppelten 3. Die einzigen existierenden „Hardway“-Wettoptionen beim Craps sind also die „hard“ 4, 6, 8 und 10. Bei der Anwendung eines „Hardway“-Wetteinsatzes setzt der Spieler also darauf, dass die „Hard“-Version seiner Zahl vor der „Soft“-Variante oder einer 7 gewürfelt wird. Die „Soft“-Version ist dabei also das Gegenteil der „Hard“-Version. Zwei Dreien ergeben eine hard 6, eine 4 und eine 2 sind jedoch eine soft 6.

Die Gewinnchancen der „Hardway“-Wetteinsätze können sich von einem Casino zum anderen Casino leicht unterscheiden. In der Regel lauten sie allerdings wie folgt :

eine hard 4 erzielt 7 oder 8 zu 1

eine hard 6 erzielt 9 oder 10 zu 1

eine hard 8 erbringt 9 oder 10 zu 1

eine hard 10 erbringt 7 oder 8 zu 1

“Hardway“-Wetteinsätze sorgen meist für beträchtliche Spannung an den Craps-Tischen. Weniger spannend sind allerdings die Gewinnmöglichkeiten. Dafür spricht besonders dies, dass der Hausvorteil des Casinos bei diesen Wetteinsätzen wahrlich sehr hoch ist. Bei einer „Hardway“- 4 oder - 10 liegt der Hausvorteil bei 11,1 %, bei einer 6 oder 8 bei etwa 9 %. Vollkommen unnötig zu erwähnen, dass Anfängern empfohlen wird diese Wette eher nicht anzuwenden.

Die „Field“-Wette

Der „Field“-Wetteinsatz gehört zu den klügeren Einsätzen beim Craps. Dennoch besitzt dieser Wetteinsatz auch nicht die guten Gewinnchancen eines „Pass“-Wetteinsatzes. Der „Field“-Einsatz weist etwa einen Hausvorteil des Casinos von 5,5 % auf. Das „Field“ ist ein Bereich auf dem Craps-Tisch, - gleich hinter dem „Don't Pass“- Balken. Ein weiterer Vorteil des „Field“-Wetteinsatzes besteht darin, dass er bei jedem Würfeln vorgenommen werden kann.

Gerade Anfänger wenden den „Field“-Einsatz oft an, da er sehr einfach zu verstehen ist. Es ist ein einmaliger Einsatz, der bedeutet : Wenn der Shooter eine 2, 3, 4, 9, 10, 11 oder 12 würfelt (eine beliebige Zahl im „Field“-Bereich), dann gewinnen der Spieler. Wird eine 5, 6, 7 oder 8 gewürfelt, verlieren der Spieler. Einfacher geht es in der Tat nicht mehr.

Es gibt keinerlei Tricks oder Dinge, die man beachten muss, bezüglich der Platzierung der Chips auf einer der Zahlen im Feld. Jeder Spieler muss seinen Einsatz platzieren, wo immer er will - jede dieser Zahlen kann erzielt werden. Bei einem „Field“-Wetteinsatz gewähren die meisten Casinos den Spieler zudem einen Bonus, wenn eine 2 oder 12 gewürfelt wird (man muss die Kreise unter diesen Zahlen beachten). Viele Casinos zahlen das Doppelte des Einsatzes eines Spielers aus, wenn eine 2 („Snake Eyes“) gewürfelt wird. Es gibt sogar Casinos, die das Dreifache des Einsatzes zahlen, wenn eine 12 (allgemein als „Midnight“ bekannt) gewürfelt wird.

Selbst Anfänger des Craps-Spieles sollten keine Probleme haben diese Wette zu verstehen und auch anzuwenden. Da oft von den Grundregeln des Craps-Spieles gesprochen wird, - als Anfänger sollte man sich auskennen wie man einen „Pass“-Wetteinsatz, einen „Pass“-Wetteinsatz mit Gewinnchancen und einen „Field“-Wetteinsatz anwendet und platziert. Genau diese Einsatz-Methoden sind auch am Häufigsten an einem Craps-Tisch anzutreffen. Und damit steigern selbst Anfänger ihre Gewinnmöglichkeiten sehr und behalten die Freude an diesem Spiel.

Die „Don't Pass“ – Wette

Die „Don´t Pass“ Wette ist im Prinzip ein Einsatz gegen den Shooter oder den Würfel, d.h. der Spieler gewinnt, wenn alle anderen verlieren. Falls man als Anfänger vorhat an einem Craps-Tisch neue Freunde zu treffen, so sollte man diese Wette eher nicht anwenden, - aber gerade, wenn man Craps online spielt, stellt diese Wette sicher eine schöne Alternative zu den anderen oben vorgestellten Wetten dar. Bei vielen Spielern, die gerade in einem Casino das positive Gefühl dieses Spieles erleben wollen, ernten Spieler, die diese Wette anwenden, meist jedoch einiges an Kritik.

Beim „Don't Pass“-Wetteinsatz (bei dieser Wette werden die Chips in dem schmaleren Bereich gleich hinter der mit „Don't Pass“ beschrifteten Pass-Linie platziert), der beim ersten Würfeln erfolgt, verliert der Spieler bei einer 7 oder 11 und gewinnt bei einer 2 oder 3. Eine beim ersten Würfeln erzielte 12 ist wie ein Unentschieden beim Blackjack, - sie gilt als ein Standoff, bei dem niemand gewinnt oder verliert. Wird eine andere Zahl gewürfelt, so wird diese zum Punkt und der Spieler gewinnt, wenn vor der Wiederholung dieses Punktes eine 7 gewürfelt wird. Dies ist also das Gegenteil des „Pass“-Wetteinsatzes ist. Der Spieler gewinnt, wenn der Shooter verliert. Leider zahlen die Casinos auf einen „Don't Pass“-Wetteinsatz mit Gewinnchancen nur recht niedrige Beträge aus. Die Chancen, dass eine 7 vor einer 10 erzielt wird, stehen recht gut, daher müssen sich die Casinos bei diesem Einsatz entsprechend schützen.

Die „Don't Come“-Wette

Der „Don't Come“-Wetteinsatz ist das Gegenstück zum „Come“-Einsatz, so wie der „Don't Pass“-Einsatz als Gegenstück des „Pass“-Wetteinsatzes bezeichnet werden kann. Der Wetteinsatz „Don't Come“ kann vorgenommen werden, nachdem vom Shooter ein Punkt festgesetzt wurde. Wird eine 7 oder 11 gewürfelt, dann verliert der Spieler, bei einer 2 oder 3 gewinnt der Spieler und eine 12 ist ein Standoff (für alle die „Standoff“ als Begriff noch nicht gehört haben, - dies bedeutet „Sackgasse“). Andernfalls wird ein „Come-Punkt“ festgesetzt, und der Spieler gewinnt, wenn eine 7 gewürfelt wird, ehe der „Come-Punkt“ wiederholt wird, und der Spieler verliert, wenn dieser vor dem Würfeln einer 7 wiederholt wird.

Die Chancen, dass vor einer 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 eine 7 gewürfelt wird, stehen erneut gut für den Spieler, somit sind die Auszahlungen auf einen Gewinnchancen-Einsatz das genaue Gegenteil jener für einen „Pass“-Wetteinsatz.

Die „Proposition“-Wette

„Proposition“-Wetteinsätze sind jene, die jeder Spieler in der Mitte des Tisches vornehmen kann und die erst beim „nächsten Wurf“ gelten. Als Einsätze für einen Wurf kann jeder Spieler ein beträchtliches Mass an Spannung und Aufregung erzeugen – was ja ein wichtiger Bestandteil des Craps-Spiels ist.

Zu diesen Wetteinsätzen gehören :

Der Wetteinsatz „Any Seven“

Der Wetteinsatz „Snake Eyes“

Der Wetteinsatz „Yo Eleven“

Der Wetteinsatz „Any Craps“

Der Wetteinsatz „Any Three“

Der Wetteinsatz „Midnight“

Der Wetteinsatz „Horn“

Diese Wetteinsätze sind sehr einfach. Unten stehend werden alle Wetteinsätze etwas auführlicher beschrieben und vorgestellt. Die zuvor erwähnten „Hardway“- und „Field“-Einsätze zählen ebenfalls zu den „Proposition“-Wetteinsätzen. Sie wurden oben stehend ausführlicher behandelt, da sie weit häufiger an Craps-Tischen anzufinden sind. Jeder der „Proposition“-Wetteinsätze weist einen guten Vorteil des Hauses auf. Daher sollten Anfänger eher vorsichtig mit diesen Wetten sein, da vielmehr wirkliche Craps-Profis mit der Hand der Erfahrung solche Einsätze vornehmen.

Beim Wetteinsatz „Any Seven“ setzt der Spieler darauf, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 7 erzielt. Das Casino hat bei dieser Wette einen wirklich beträchtlichen Hausvorteil. Im Grunde wäre zu empfehlen von dieser Wette Abstand zu nehmen.

Beim „Snake Eyes“-Wetteinsatz setzt der Spieler darauf, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 2 erzielen wird.

Beim „Yo Eleven“-Wetteinsatz setzt der Spieler, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 11 erzielt.

Beim „Any Craps“-Wetteinsatz setzt man, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 2, 3 oder 12 würfelt.

Beim Wetteinsatz „Any Three“ setzt der Spieler darauf, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 3 erzielen wird.

Beim Wetteinsatz „Midnight“ setzt man, dass der Shooter beim nächsten Wurf eine 12 erzielt.

Beim „Horn“-Wetteinsatz handelt es sich um eine Kombination aus den Wetten „Snake Eyes“, „3“, „Yo 11“ und „Midnight“.

Zur bildlichen Veranschaulichung des Hausvorteils der Casinos bei vielen dieser „Proposition“-Wetteinsätze soll die unten stehende Tabelle dienen :

Daher sollten gerade Anfänger diese Wetteinsätze eher lassen und sich auf andere Wetten und Craps-Strategien konzentrieren, die mehr Gewinn versprechen.

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